23-01-Vor der Reise und von Neustrelitz nach Salzburg

23-01-Von Neustrelitz nach Salzburg
17. April 2023, Montag
Der Tag beginnt mit einem „Blitzererlebnis“.
In den letzten Tagen hat unser rechter Vorderreifen Probleme mit der Luft gemeldet.
Auf dem Weg zur Reifenüberprüfung habe ich einen „Fototermin“. Der bekannte Blitzer im Anhänger auf dem Kühlhausberg erwischt mich!
Die gute Nachricht ist, der Reifen ist in Ordnung, wir können beruhigt auf unsere längere Reise gehen. Und, ich wurde erinnert, dass bei diesem Wetter überall die Geschwindigkeit überwacht wird.
Das Auto ist gepackt und überprüft. Petra hat noch einen Termin beim Pulmologen. Ich lade die Karten für die Fahrt auf mein kluges-Navi-Handy mit Namen Klara. Das spart für später Datenvolumen und damit Kosten.
Abfahrt; km-Stand 207290
In Leupoldsgrün finden wir an der Feuerwehr einen guten Platz für die Nacht.
Bis hierher habe ich das Fotografieren vergessen.
Das erste und das einzige Foto aus Leupoldsgrün folgt.
18. April 2023, Dienstag
Weiter nach Würzburg.
Gestern haben wir Wasser im Besteckkasten entdeckt. Sehr eigenartig. Also unsere nächste Handlung wird sein, eine Werkstatt dafür zu finden.
Der größte Wohnmobilhändler in Würzburg schaut sich das an und meint, der Wasserhahn muss gewechselt werden, aber wir haben keinen passenden. Keine Reparatur, aber bis zum Bodensee werden wir ohne großen Schaden kommen.
Es ist ungefähr 14 Uhr. Genügend Zeit die Umgebung im Stadtteil Heidingsfeld zu erkunden.
Heidingsfeld war von 1367 bis 1929 eine eigenständige Stadt und wurde im Gegensatz zur Stadt Würzburg als Städtle bezeichnet. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Heidingsfeld die zweitgrößte jüdische Gemeinde in damaligen Königreich Bayern war. Der Oberrabbiner von Unterfranken hatte hier bis 1814 seinen Sitz.
Heute für um 17.15 Uhr haben wir uns mit Katharina verabredet. Nach rund 30 Jahren! Werden wir uns erkennen? Wie hat sie sich verändert?
Wir fahren zum Parkplatz in der Nähe unseres Treffpunktes. Kurz nachdem wir ausgestiegen sind und über den Parkplatz gehen, hören wir unsere Namen rufen. Katharina war genauso neugierig wie wir, sie war extra eine Straßenbahnstation früher ausgestiegen, um die Lage zu sondieren. Und es war so, als ob die letzten 30 Jahre nicht gewesen wären. Kein fremdeln, das alte Urvertrauen war wieder da und Freude über das Wiedersehen.
Ab ins griechische Restaurant und vergangene Zeiten Revue passieren lassen. Es war sowas von schön.
Danke Katharina und Bernd. Wir haben uns super wohl gefühlt mit euch.
Übernachtung auf dem anschließenden Parkplatz, ruhig und sicher.
19. April 2023, Mittwoch
Über die Autobahn nach Stockach am Bodensee zum Wohnmobilhändler mit Werkstatt. Der Wasserhahn wird getauscht und unsere Probleme mit dem Wasserlassen sind Geschichte.
Um 16:30 Uhr holen uns unsere Nichte Juliane und ihre Ehefrau vom Stellplatz beim Wohnmobilhändler ab.
Durch Ludwigsburg am Bodensee spazieren wir und anschließend geht es in eine schöne Pizzeria.
Auch hier sehr angenehme Gespräche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Diese beiden Abende waren für uns sehr schön.
Die beiden letzten Abende waren so intensiv, dass wir vergessen haben Fotos zu machen. Kaum zu glauben!
20. April 2023, Donnerstag
Durch das Allgäu
Auf Nebenstraßen fahren wir durch das Allgäu und genießen die hügelige und bergige Landschaft. Es hat etwas wie „die gute alte Zeit“.
In Kempten füllen wir die Vorräte auf und in Marktoberdorf übernachten wir an der bayerischen Musikakademie.
21. April 2023, Freitag
Salzburg ruft!
In etwas mehr als zwei Stunden sind wir in Salzburg auf dem Stellplatz.
Das Wetter ist gut. Hier vom Stellplatz kann man gut mit dem Bus in die Stadt fahren. Er fährt etwa im 15 Minuten-Takt.
Wir entscheiden uns für die Räder. Zu Fuß in der Stadt können die Wege sehr lang sein und mit den Rädern kann man wirklich viel mehr „erfahren“ und sehen.
22. April 2023, Sonnabend
Salzburg Teil 2
Der Tag beginnt mit Sonne, wie es sich für einen Sonnabend gehört.
Auch heute fahren wir mit den Rädern in die Stadt.
Diesmal halten wir uns in der Altstadt auf. Fiaker kutschieren die zahlenden Mitfahrer auf verschiedenen Routen durch die Stadt.
Die Gaststätten sind bevölkert, das Flair dieser Stadt ist wunderbar. An Mozarts Geburtshaus steht die Welt Schlange. Ich nehme mal an, dass nur ganz wenige Salzburger Bürger dort anstehen.
Irgendwann zurück zum Stellplatz.






























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