23-08 Nach Schäßburg, zu den Wehrkirchen in Siebenbürgen und weiter bis nach Temeschburg
23-08 Nach Schäßburg, zu den Wehrkirchen in Siebenbürgen und weiter bis nach Temeschburg
Noch 26. Mai 2023, Freitag
Nach der Besichtigung der Burg von Rupea am Tage auf, in Richtung Schäßburg / Šighesoara nach Siebenbürgen.
Die Geschichte Siebenbürgens ist spannend und endet mit einem Massenexodus nach 1989. Die meisten Siebenbürger Sachsen nutzten die Möglichkeit nach Deutschland umzusiedeln. 800 Jahre Kulturgeschichte sind damit unwiederbringlich beendet.
Unterwegs trauen wir unserer eigenen Wahrnehmung nicht. Links am Straßenrand hat sich etwas bewegt das aussieht wie ein Bär.???
Hast du das auch gesehen? Ja, was war denn das? Ein Bär? Vielleicht?
Weiterfahren, es macht ratter, ratter im Kopf. Wir haben doch eine Dashcam!
Anhalten und die Dashcam auslesen. Tatsächlich finden wir auf der Aufnahme ein großes Tier am Straßenrand, das sich aufrichtet und schnell wieder in Deckung geht. Für uns ist das kein großer Hund, der hat einen anderen Bewegungsablauf! Bleibt nur ein Bär übrig!
Der Bär ist nicht hineinkopiert, ich habe ihn im Bild vergrößert.
Nach Schäßburg, Parkplatz suchen (1h kostet 1€, das ist auch so ausgeschildert, wir gönnen´s uns.), in die Oberstadt gehen, das Ambiente genießen, Kaffee trinken und Pfannkuchen essen in Dracula`s Geburtshaus.
Bezaubernde Situation
Geburtshaus von Dracula
Dracula
Im Vergleich zu vor zwölf Jahren ist die Oberstadt nochmal schöner geworden. Klasse Atmosphäre!
Wir wollen bleiben und den Abend hier verbringen. Da unten ist doch ein fast leerer Parkplatz. Umsetzen und im Ort zu Abend essen.
Auf Gaststättensuche
Link zu Schäßburg vor 11 Jahren:
2012-7. Schäßburg
https://eur-opa.blogspot.com/2012/10/7-schaburg.html
27. Mai 2023, Sonnabend
Wehrkirchen in Biertan und Wurmloch, übernachten in Hermannstadt / Sibiu.
Vor elf Jahren haben wir schon mal die UNESCO-Welterbestätten Biertan und Wurmloch besucht und waren damals tief beeindruckt.
Wir sind es auch diesmal wieder.
Wehrkirche Biertan:
Biertan, UNESCO-Weltkulturerbe
Eingang zur Kirchenburg
Speckturm, hier wurden für den Ernstfall die Nahrungsmittel eingelagert.
Altar in der Wehrkirche in Biertan
Wehrkirche Wurmloch:
Vor 11 Jahren waren wir das erste Mal in Wurmloch.
Frau Schneider führte uns damals durch die Kirchenburg, das auf Privatinitiative eingerichtete Museum und erklärte uns die ganze Geschichte dieser für uns so anderen Welt.
Ortseingangsschild
Kirchenburg in Wurmloch, hier konnten sich nur die Mitglieder der Kirchgemeinde verstecken und verteidigen. Der Rest des Dorfes musste anderweitig mit den Angreifern klarkommen.
Die Bevölkerung war etwa so verteilt: In der Mitte, als Gründer des Dorfes, die Siebenbürger Sachsen, am Dorfrand die Zigeuner und dazwischen die Rumänischen Einwohner des Dorfes.
Vor 11 Jahren waren wir das erste Mal in Wurmloch.
Frau Schneider führte uns damals durch die Kirchenburg, das auf Privatinitiative eingerichtete Museum und erklärte uns die ganze Geschichte dieser für uns so anderen Welt.
Die 73-jährige Frau Schneider hat uns damals unwahrscheinlich beeindruckt. Ein Einwohner erzählte uns, dass sie vor ungefähr 6 bis 8 Jahren gestorben ist. Die Wehrkirche wird weiterhin privat von einem Verein betreut.
Im folgenden Link hat seinerzeit unsere Freundin Angelika unsere Erlebnisse beschrieben:
https://eur-opa.blogspot.com/2012/10/8-wehrkirchen-biertan-meschen-wurmloch.html
In Hermannstadt sind wir frühzeitig, könnten also noch in die Stadt gehen.
Nach so viel heutigen Eindrücken verzichten wir auf den Besuch der Altstadt.
28. Mai 2023, Pfingstsonntag
Über die Autobahn ins über 280km entfernte Timišoara / Temeschburg / Temesvar.
Rumänen, Ungarn, Banater Schwaben und Serben haben diese Gegend geprägt. Und sie haben in der Regel friedlich miteinander gelebt!
Temeschburg ist in diesem Jahr eine der Kulturhauptstädte Europas. Das müssen wir uns antun.
Es gibt keinen vernünftigen Stellplatz. Wir suchen uns einen Parkplatz direkt in der Innenstadt für 1,40 € pro Stunde und übernachten hier.
Unser Park- und Übernachtungsplatz, direkt in der Stadtmitte
Spaziergang ins Zentrum
Hier ist schön was los.
Regen zieht auf.
Der Regen am Abend vermiest uns die Besichtigung der Stadt. In die nächste Cafeteria, lange Kaffee trinken. Gespräch mit zwei Deutschen, die für das Wochenende hierher geflogen sind und gleich nach gegenüber in das Deutsche Theater zu einer Vorstellung gehen. Es regnet weiter. Unter den über die Straße gehängten Sonnenschirmen durch den Regen in eine tolle Gaststätte zum Abendbrot essen.


















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